Miu Miu Tales & Tellers
Shanghai, 5.–7. Juni 2026
Miu Miu kündigt die dritte Ausgabe von „Tales & Tellers“ in Shanghai an, die von Miuccia Prada geplant, von Goshka Macuga konzipiert und von Elvira Dyangani Ose umgesetzt wurde.
Tales & Tellers bewegt sich an der vielschichtigen Schnittstelle von Mode, Kino und zeitgenössischer Kunst. Das Projekt bezieht sowohl Inspiration als auch Ausgangsmaterial aus den 31 Einzelwerken, aus denen Miu Miu Women’s Tales besteht – filmische Kurzformate, inszeniert von Frauen – sowie aus den sieben Interventionen, die zeitgenössische Künstlerinnen in den saisonalen Shows von Miu Miu zwischen Frühjahr/Sommer 2022 und Frühjahr/Sommer 2025 realisiert haben. Im Herzen ist Tales & Tellers eine künstlerische Hommage an die fundamentale Rolle der Frau – als Hüterin des Wissens, Quelle der Weisheit und Erzählerin von Geschichten.
Ursprünglich von Miuccia Prada initiiert, wurde dieses ortsspezifische Performance-Projekt von der interdisziplinären Künstlerin Goshka Macuga konzipiert. Die Leitung übernahm Elvira Dyangani Ose, Kuratorin und künstlerische Leiterin der Public Art Abu Dhabi Biennial – in Zusammenarbeit mit dem Theater- und Opernregisseur Fabio Cherstich. Tales & Tellers feierte im Oktober 2024 sein Debüt im Palais d’Iéna im Rahmen der Art Basel Paris; 2025 wurde es für das Terminal Warehouse in NYC neu aufgelegt. Es wurde für 2026 komplett neu ausgerichtet und um die neuesten Filme der Miu Miu Women’s Tales-Reihe erweitert.
Im Mittelpunkt stehen durchweg Frauen: Gefeiert werden Erzählungen, die von Filmemacherinnen geprägt und inszeniert wurden, sowie Betrachtungen über Femininität und Eitelkeit – wobei jeder Film durch eine individuelle Performance buchstäblich zum Leben erweckt wird. Innerhalb des Ausstellungsraums verkörpern Schauspielerinnen spezifische Charaktere aus der Film-Anthologie der Miu Miu Women’s Tales sowie aus den filmischen Elementen der künstlerischen Interventionen von Miu Miu. Als „Hüterinnen“ ihrer jeweiligen Geschichten verkörpern sie durch ihre Handlungen und wiederkehrenden Gesten diese Erzählungen. Sie erzählen ihre Geschichten in einem fortwährenden Dialog zwischen dem aufgezeichneten Bild – präsent in den Vorführungen der Miu Miu Women’s Tales-Filme – und ihrer neuen Realität, zwischen Fakt und Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart. Wenn die Performerinnen im Raum aufeinandertreffen, verschieben sich die Perspektiven und neue Erzählungen entstehen. Durch ihre Interaktionen wird das Werk zu einer Hommage an die einzelne Frau ebenso wie an Frauen als Kollektiv.
Ursprünglich von Miuccia Prada initiiert, wurde dieses ortsspezifische Performance-Projekt von der interdisziplinären Künstlerin Goshka Macuga konzipiert. Die Leitung übernahm Elvira Dyangani Ose, Kuratorin und künstlerische Leiterin der Public Art Abu Dhabi Biennial – in Zusammenarbeit mit dem Theater- und Opernregisseur Fabio Cherstich. Tales & Tellers feierte im Oktober 2024 sein Debüt im Palais d’Iéna im Rahmen der Art Basel Paris; 2025 wurde es für das Terminal Warehouse in NYC neu aufgelegt. Es wurde für 2026 komplett neu ausgerichtet und um die neuesten Filme der Miu Miu Women’s Tales-Reihe erweitert.
Im Mittelpunkt stehen durchweg Frauen: Gefeiert werden Erzählungen, die von Filmemacherinnen geprägt und inszeniert wurden, sowie Betrachtungen über Femininität und Eitelkeit – wobei jeder Film durch eine individuelle Performance buchstäblich zum Leben erweckt wird. Innerhalb des Ausstellungsraums verkörpern Schauspielerinnen spezifische Charaktere aus der Film-Anthologie der Miu Miu Women’s Tales sowie aus den filmischen Elementen der künstlerischen Interventionen von Miu Miu. Als „Hüterinnen“ ihrer jeweiligen Geschichten verkörpern sie durch ihre Handlungen und wiederkehrenden Gesten diese Erzählungen. Sie erzählen ihre Geschichten in einem fortwährenden Dialog zwischen dem aufgezeichneten Bild – präsent in den Vorführungen der Miu Miu Women’s Tales-Filme – und ihrer neuen Realität, zwischen Fakt und Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart. Wenn die Performerinnen im Raum aufeinandertreffen, verschieben sich die Perspektiven und neue Erzählungen entstehen. Durch ihre Interaktionen wird das Werk zu einer Hommage an die einzelne Frau ebenso wie an Frauen als Kollektiv.
Als räumliches Projekt ebenso wie als Performance-Stück wandelt sich Tales & Tellers je nach Umgebung – wodurch sich die Eigendynamik zwangsläufig verändert und Interaktionen sowohl physisch als auch ideologisch neu verortet werden. Hier wird es für den einzigartigen Raum des Shanghai Exhibition Center neu konzipiert. Das im Jahr 1955 errichtete Gebäude ist die früheste nach der Gründung der Volksrepublik China erbaute Ausstellungsstätte und seit über einem halben Jahrhundert ein zentraler Veranstaltungsort. Der Komplex wurde ursprünglich 1955 als Sino-Sowjetisches Freundschaftsgebäude errichtet. Seine Architektur verbindet russischen Neoklassizismus mit Elementen des Sozialistischen Realismus.
Diese Qualitäten harmonieren perfekt mit der tieferen Bedeutung von Tales & Tellers: dem Aufbau und der Vermittlung von Ideologien und Narrativen – inszeniert in einer physischen Installation, die von OMA / AMO entworfen wurde. Weit mehr als eine neutrale Kulisse: Der Raum und das kulturelle Flair von Shanghai werden selbst zum aktiven Protagonisten. Es ist ein Raum, der Konzepte und Narrative neu formiert, ihre Interaktionen und Schnittmengen mitdefiniert und ihre Geschichten neu erzählt.
Konzept: Goshka Macuga
Projektleitung: Elvira Dyangani Ose
Dramaturgie und Regie der performativen und choreografischen Arbeit: Fabio Cherstich und Goshka Macuga
Ausstellungsbranding: 2x4, New York
Ausstellungsgestaltung: OMA / AMO
Ausstellungsproduktion: Activation Group
Diese Qualitäten harmonieren perfekt mit der tieferen Bedeutung von Tales & Tellers: dem Aufbau und der Vermittlung von Ideologien und Narrativen – inszeniert in einer physischen Installation, die von OMA / AMO entworfen wurde. Weit mehr als eine neutrale Kulisse: Der Raum und das kulturelle Flair von Shanghai werden selbst zum aktiven Protagonisten. Es ist ein Raum, der Konzepte und Narrative neu formiert, ihre Interaktionen und Schnittmengen mitdefiniert und ihre Geschichten neu erzählt.
Konzept: Goshka Macuga
Projektleitung: Elvira Dyangani Ose
Dramaturgie und Regie der performativen und choreografischen Arbeit: Fabio Cherstich und Goshka Macuga
Ausstellungsbranding: 2x4, New York
Ausstellungsgestaltung: OMA / AMO
Ausstellungsproduktion: Activation Group
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GOSHKA MACUGA
Die künstlerische Praxis von Goshka Macuga verbindet unterschiedliche Forschungsbereiche und -methoden. Ihre Recherchen konzentrieren sich oft auf institutionelle Geschichten, deren soziale und politische Hintergründe sie in einer unkonventionellen, assoziativen Lesart präsentiert. Ihr strategischer Einsatz von bestehenden Materialien, Sammlungen und Archivdokumenten unterstützt die Umdeutung traditioneller Narrative. Sie war auf der Documenta 13 in Kassel (2012) vertreten, ebenso wie auf der 5. und 8. Berlin Biennale, der 53. Biennale von Venedig (Fare Mondi / Making Worlds) sowie der 27. Biennale von São Paulo (How to Live Together). Im Jahr 2023 schuf sie die Skulptur GONOGO für die Fondazione Sandretto Re Rebaudengo. Zuvor war sie 2021 in der Endauswahl für den renommierten Fourth Plinth auf dem Trafalgar Square in London. 2019 konzipierte sie mit Exhibition M eine groß angelegte Auftragsarbeit für das MoMA (Museum of Modern Art) in New York und entwickelte 2016 das wegweisende Projekt To the Son of Man Who Ate the Scroll für die Fondazione Prada in Mailand. Im Jahr 2024 wurde Goshka Macuga von der Royal Academy of Arts in London in der Kategorie Skulptur zur Royal Academician gewählt. Ihre Arbeiten finden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen wie dem Tate, dem MoMA, der Government Art Collection, der Arts Council Collection, dem MCA Chicago, dem Walker Art Center, dem Museum of Modern Art in Warschau und dem Castello di Rivoli.
ELVIRA DYANGANI OSE
Derzeit ist sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin von Public Art Abu Dhabi tätig. Von 2021 bis 2026 leitete sie zudem das MACBA (Museu d’Art Contemporani de Barcelona). Dyangani Oses Arbeit befasst sich mit neuen Formen von Umgebungen und Plattformen, die von Künstlern/-innen in Abwesenheit konventioneller Institutionen und Kontexte geschaffen werden. Sie war zuvor Direktorin und Chefkuratorin des Showroom in London, Dozentin für visuelle Kulturen an der Goldsmiths University of London, Beraterin im Tate Modern Advisory Council und Mitglied des Thought Council der Fondazione Prada. Zuvor war sie unter anderem als Kuratorin für internationale Kunst an der Tate Modern in London, als Kuratorin der Göteborg International Biennial of Contemporary Art sowie als künstlerische Leiterin der Rencontres Picha Lubumbashi Biennial tätig und wirkte als Senior Curator bei Creative Time in New York. Sie promoviert in Kunstgeschichte und visuelle Studien an der Cornell University in New York. Zudem hat sie ein Diplom für fortgeschrittene Studien in Architekturtheorie und -geschichte von der Universitat Politècnica de Catalunya (Barcelona) und einen Bachelor in Kunstgeschichte von der Universitat Autònoma de Barcelona.
Die künstlerische Praxis von Goshka Macuga verbindet unterschiedliche Forschungsbereiche und -methoden. Ihre Recherchen konzentrieren sich oft auf institutionelle Geschichten, deren soziale und politische Hintergründe sie in einer unkonventionellen, assoziativen Lesart präsentiert. Ihr strategischer Einsatz von bestehenden Materialien, Sammlungen und Archivdokumenten unterstützt die Umdeutung traditioneller Narrative. Sie war auf der Documenta 13 in Kassel (2012) vertreten, ebenso wie auf der 5. und 8. Berlin Biennale, der 53. Biennale von Venedig (Fare Mondi / Making Worlds) sowie der 27. Biennale von São Paulo (How to Live Together). Im Jahr 2023 schuf sie die Skulptur GONOGO für die Fondazione Sandretto Re Rebaudengo. Zuvor war sie 2021 in der Endauswahl für den renommierten Fourth Plinth auf dem Trafalgar Square in London. 2019 konzipierte sie mit Exhibition M eine groß angelegte Auftragsarbeit für das MoMA (Museum of Modern Art) in New York und entwickelte 2016 das wegweisende Projekt To the Son of Man Who Ate the Scroll für die Fondazione Prada in Mailand. Im Jahr 2024 wurde Goshka Macuga von der Royal Academy of Arts in London in der Kategorie Skulptur zur Royal Academician gewählt. Ihre Arbeiten finden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen wie dem Tate, dem MoMA, der Government Art Collection, der Arts Council Collection, dem MCA Chicago, dem Walker Art Center, dem Museum of Modern Art in Warschau und dem Castello di Rivoli.
ELVIRA DYANGANI OSE
Derzeit ist sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin von Public Art Abu Dhabi tätig. Von 2021 bis 2026 leitete sie zudem das MACBA (Museu d’Art Contemporani de Barcelona). Dyangani Oses Arbeit befasst sich mit neuen Formen von Umgebungen und Plattformen, die von Künstlern/-innen in Abwesenheit konventioneller Institutionen und Kontexte geschaffen werden. Sie war zuvor Direktorin und Chefkuratorin des Showroom in London, Dozentin für visuelle Kulturen an der Goldsmiths University of London, Beraterin im Tate Modern Advisory Council und Mitglied des Thought Council der Fondazione Prada. Zuvor war sie unter anderem als Kuratorin für internationale Kunst an der Tate Modern in London, als Kuratorin der Göteborg International Biennial of Contemporary Art sowie als künstlerische Leiterin der Rencontres Picha Lubumbashi Biennial tätig und wirkte als Senior Curator bei Creative Time in New York. Sie promoviert in Kunstgeschichte und visuelle Studien an der Cornell University in New York. Zudem hat sie ein Diplom für fortgeschrittene Studien in Architekturtheorie und -geschichte von der Universitat Politècnica de Catalunya (Barcelona) und einen Bachelor in Kunstgeschichte von der Universitat Autònoma de Barcelona.